Behördenausbildung
Modulare Aus- und Fortbildung für Behörden und Einsatzkräfte.
Die Ausbildung für Behörden umfasst viele Bereiche. Springen Sie direkt zu dem, was Sie interessiert.
Elite Shooting entwickelt praxisorientierte Aus- und Fortbildungskonzepte für Behörden, behördliche Einheiten und institutionelle Bedarfsträger. Je nach Aufgabenbereich, Ausbildungsstand, Teilnehmergruppe und Zielsetzung stellen wir einzelne Fachmodule oder miteinander kombinierte Ausbildungskonzepte zusammen.
Der Schwerpunkt liegt auf strukturiertem Kompetenzaufbau, sauberer technischer Arbeit und der anschließenden Übertragung in dynamische und szenariobasierte Trainingsformen.
- Modularer Aufbau
- Kombinierbare Fachbereiche
- Geschlossene Gruppen
- Inhalte nach Bedarf abgestimmt
- Akademie in Schleswig-Holstein
Wichtiger Hinweis: Ein Teil unserer Programme ist ausschließlich Beamten der Exekutive vorbehalten (Anwendung finden die §§ 22 und 23 der AWaffV). Nur diesem Personenkreis wird der Zugang ermöglicht. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir diesen Bereich sehr sensibel behandeln.
Ausbildung als modularer Werkzeugkasten
Nicht jede Situation verlangt dieselbe Lösung. Ein professioneller Anwender braucht deshalb unterschiedliche Fähigkeiten, auf die er abhängig von Aufgabe, Situation und Rahmenbedingungen zurückgreifen kann.
Wir verstehen Ausbildung als Werkzeugkasten. Jedes Ausbildungsmodul steht sinnbildlich für ein Werkzeug. Einzelne Fähigkeiten werden zunächst strukturiert aufgebaut und anschließend miteinander verbunden. Ziel ist nicht nur, ein Werkzeug zu beherrschen, sondern situationsgerecht auf den gesamten Werkzeugkasten zurückgreifen zu können.
Die Übersicht zeigt Fachbereiche, aus denen sich ein Ausbildungskonzept zusammensetzen lässt. Welche davon sinnvoll sind, ergibt sich aus dem Auftrag und dem Ausbildungsstand der Gruppe.
Verstehen. Trainieren. Verbinden. Anwenden. Auswerten.
Ausbildung passend zum tatsächlichen Bedarf
Behörden und Einheiten unterscheiden sich in Aufgabenbereich, Ausbildungsstand, Organisationsform und Zielsetzung. Deshalb arbeiten wir nicht ausschließlich mit starren Standardprogrammen, sondern stellen die Ausbildung aus passenden Bausteinen zusammen.
Zusammenstellbar sind unter anderem
- einzelne Ausbildungsmodule
- aufeinander aufbauende Trainingsblöcke
- Wiederholungs- und Fortbildungsmodule
- szenariobasierte Ausbildungsformate
- Medic-Ausbildungen
- Personenschutzmodule
- Schieß- und Handhabungsmodule
- kombinierte Ausbildungskonzepte
Vorab stimmen wir ab
- Ausbildungsziel
- Teilnehmerzahl
- vorhandener Kenntnisstand
- gewünschte Fachbereiche
- organisatorische Rahmenbedingungen
- Ausbildungsort
- zeitlicher Umfang
Erst sauber arbeiten. Dann unter wechselnden Bedingungen anwenden.
Technik allein reicht nicht. Szenario allein ebenfalls nicht. Saubere technische Grundlagen sind die Voraussetzung für weiterführendes Training, und erst die Anwendung unter veränderten Bedingungen zeigt, was davon trägt.
Je nach Ausbildungsbereich gehören zu den Grundlagen zum Beispiel sichere Handhabung, reproduzierbare Bewegungsabläufe, technische Grundlagen, strukturierte Kommunikation, medizinische Basisfähigkeiten und eine sichere Bedien- und Handlungskompetenz. Im nächsten Schritt wird das Training beweglicher, variabler, reaktionsorientierter, zeitkritischer, interaktiver und stärker situationsbezogen.
Technische Ausbildung
Grundlagen sauber erlernen und stabilisieren. Sicherheit, Handhabung und saubere Arbeitsweisen stehen am Anfang.
Dynamische Anwendung
Fähigkeiten unter wechselnden Bedingungen anwenden, mit Bewegung, Zeitdruck und veränderlichen Aufgabenstellungen.
Szenariotraining
Mehrere Ausbildungsinhalte miteinander verbinden, damit nicht ein Werkzeug allein geübt wird, sondern das Zusammenspiel.
Auswertung
Training gemeinsam analysieren, Rückmeldung geben und daraus die nächsten Ausbildungsziele ableiten.
Dynamisches und szenariobasiertes Training
Eine statische Zielscheibe ist für technische Grundlagen wichtig. Sie bildet aber nur einen Teil praxisorientierter Aus- und Fortbildung ab. Deshalb ergänzen wir klassische Ausbildungsformen durch dynamische und szenariobasierte Trainingsformen.
Je nach Zielsetzung können dabei unter anderem eingesetzt werden:
- bewegliche Ziele
- wechselnde Aufgabenstellungen
- unterschiedliche Lichtbedingungen
- verschiedene Umgebungsbedingungen
- Reaktionsaufgaben
- Entscheidungsaufgaben
- Teamaufgaben
- medizinische Komponenten
- Schutzpersonen
- dynamische Bewegungsaufgaben
- unterschiedliche Trainingsmittel
Welche Elemente in einem Szenario zusammenkommen, legen wir gemeinsam mit dem Auftraggeber fest. Konkrete Abläufe besprechen wir im Rahmen der Ausbildung, nicht auf der Website.
Training, das Reaktionen fordert
Bei geeigneten Ausbildungsformaten arbeiten wir unter anderem mit Markierungssystemen (FX) und Airsoft-basierten Trainingssystemen. Diese Systeme sind kein Selbstzweck. Sie ergänzen statische Trainingsformen um Aufgabenstellungen, bei denen etwas zurückkommt.
Je nach Trainingsziel lassen sich damit bewegliche Situationen, wechselnde Aufgabenstellungen, Interaktion zwischen Teilnehmern, Reaktionsanforderungen, Entscheidungsprozesse und dynamische Szenarien in die Ausbildung einbinden.
Protective Response
Protective Response steht exemplarisch für unseren Ansatz, einzelne Fähigkeiten nicht isoliert zu betrachten. Je nach Ausbildungsziel werden verschiedene Bereiche miteinander verbunden, statt sie in getrennten Lehrgängen nebeneinander stehen zu lassen.
Das Ziel besteht darin, vorhandene Fähigkeiten nicht nur einzeln abzurufen, sondern mehrere Kompetenzbereiche unter wechselnden Rahmenbedingungen miteinander zu verbinden. Damit zeigt Protective Response, wie aus einzelnen Ausbildungsmodulen ein umfassenderes Trainingskonzept entsteht.
- Wahrnehmung
- Reaktion
- Bewegung
- Schutz und Betreuung von Personen
- Kommunikation
- medizinische Erstversorgung
- Waffenhandhabung
- Low-Light
- Szenariotraining
- Teamarbeit
Protective Response ist als Lehrgang mit zwei Ausbildungstagen ausgelegt und wird als geschlossene Maßnahme für Behörden und Unternehmen durchgeführt. Innerhalb der Behördenausbildung nutzen wir denselben Ansatz auch als Grundlage für kombinierte Ausbildungskonzepte.
Module, die einzeln und kombiniert funktionieren
Jeder Bereich lässt sich als eigenständiges Modul buchen oder mit anderen Bereichen verbinden. Die Auswahl richtet sich nach Aufgabe, Vorerfahrung und Zielsetzung der Gruppe.
Kurzwaffe
Modulare Aus- und Fortbildung im Bereich Kurzwaffe. Je nach Zielsetzung lassen sich technische Grundlagen, Handhabung, RDS, Bewegung, Low-Light und weiterführende Szenariomodule miteinander kombinieren.
Kurzwaffenmodul anfragen →Langwaffe
Aus- und Fortbildungsformate im Bereich Langwaffe. Grundlagen, Handhabung, Bewegung, unterschiedliche Umgebungsbedingungen und Szenarioelemente lassen sich je nach Ausbildungsziel verbinden.
Langwaffenmodul anfragen →RDS-Pistolen-Spezialtraining
Das Arbeiten mit Rotpunktvisier als eigenständiges oder ergänzendes Ausbildungsmodul. Kombinierbar mit Kurzwaffe, Bewegung, Low-Light, Reaktion und Szenariotraining.
RDS-Training anfragen →Low-Light-Training
Ausbildung unter reduzierten und wechselnden Lichtbedingungen. Der Bereich lässt sich mit Kurzwaffe, Langwaffe, Szenario, Kommunikation, Medic und Protective Response verbinden.
Low-Light-Training anfragen →Car- und VCQB-Training
Fahrzeuge sind eine besondere Trainingsumgebung mit eigenen Rahmenbedingungen. Auf Übersichtsebene: Dieser Bereich lässt sich in bestimmte Ausbildungskonzepte einbinden und mit Szenario- und Medic-Anteilen verbinden.
Car-/VCQB-Training anfragen →CQB und Raumtraining
Training in räumlich begrenzten und strukturierten Trainingsumgebungen. Verbindbar mit Teamtraining, Kommunikation, Medic, Low-Light, Szenariotraining und Protective Response.
CQB-Training anfragen →Ein Teil dieser Programme ist Beamten der Exekutive vorbehalten. Welche Inhalte für Ihre Gruppe in Frage kommen, klären wir in der Abstimmung vor der Ausbildung.
Ein eigener Trainingsbereich in der Akademie
Elite Shooting verfügt über einen eigenen taktischen Trainingsbereich innerhalb der Akademie. Er umfasst eine rund 100 m² große Kerntrainingsfläche, lässt sich mit mobilen Wänden umbauen und je nach Ausbildungskonzept mit weiteren Bereichen der Akademie kombinieren.
- Raum- und Szenariotraining
- Reaktionstraining
- Teamtraining
- Bewegungsaufgaben
- Kommunikation
- kombinierte Medic- und Einsatzszenarien
- Protective Response
- strukturierte Szenarioauswertung
Medizinische Ausbildung als eigener Schwerpunkt
Elite Shooting bietet modular aufgebaute medizinische Ausbildungsformate für Behörden und vergleichbare Bedarfsträger an. Je nach Zielgruppe und Ausbildungsstand lassen sich Grundlagen und weiterführende Inhalte kombinieren, vom Ersthelfer bis zu Teilnehmern mit medizinischer Vorbildung.
Thematische Bereiche
- Erstversorgung in besonderen Einsatzlagen
- Blutungskontrolle
- Verwundetenversorgung
- Bergung verletzter Personen
- Transport verletzter Personen
Weiterführend
- medizinische Lagebeurteilung
- Versorgung unter erschwerten Bedingungen
- kombinierte Szenario- und Medic-Ausbildung
- Anbindung an Team- und Personenschutzmodule
Inhalte und Umfang stimmen wir auf die Gruppe ab. Konkrete medizinische Handlungsanleitungen vermitteln wir in der Ausbildung, nicht auf der Website.
Rettung und Bergung in dynamischen Situationen
Medizinische Versorgung ist häufig nur ein Teil eines Gesamtszenarios. Deshalb können Ausbildungsformate auch die Bergung und den Transport verletzter Personen einbeziehen.
- Bergung
- Bewegung
- Zusammenarbeit im Team
- Übergabe
- Transport
- Kommunikation
- Einbindung medizinischer Maßnahmen
Dieser Bereich lässt sich mit Medic-, Team-, Protective-Response- und Szenariomodulen verbinden. Konkrete Verfahren beschreiben wir öffentlich nicht.
Personenschutzmodule
Elite Shooting bietet Personenschutztraining für Behörden und Sicherheitskräfte an. Die Module lassen sich einzeln nutzen oder in ein größeres Ausbildungskonzept einbinden.
- situationsbezogene Trainingsformate
- Schutzpersonenmanagement
- Teamarbeit
- Bewegung
- Reaktion
- Kommunikation
- medizinische Komponenten
- kombinierte Szenarien
- Protective Response
Waffenbezogene Ausbildungsanteile sind für entsprechend berechtigte Teilnehmer vorgesehen. Den Teilnehmerkreis klären wir vor der Ausbildung.
Ein Ausbildungskonzept, mehrere Kompetenzbereiche
Die einzelnen Ausbildungsbereiche müssen nicht isoliert gebucht werden. Je nach Ausbildungsziel lassen sich mehrere Bereiche zu einem Konzept verbinden. Die folgenden Beispiele zeigen ausschließlich die modulare Struktur, sie sind keine festen Programme.
Vom einzelnen Werkzeug zum funktionierenden Gesamtsystem
Die einzelnen Module bilden den Werkzeugkasten. Die Fähigkeit, diese Werkzeuge sinnvoll miteinander zu verbinden, ist das eigentliche Ausbildungsziel.
Elite Shooting Akademie in Schleswig-Holstein
Unsere Akademie in Aukrug bietet je nach Ausbildungsformat mehrere Bereiche, die sich innerhalb eines Ausbildungstages kombinieren lassen.
Seminar- und Unterrichtsbereiche
Seminarraum mit Platz für rund 40 Personen, flexibel bestuhlbar, für Theorie, Einweisung und Auswertung.
Laserschießkino
Videobasiertes Schießsimulationssystem mit Trefferauswertung, nutzbar für Trockentraining und Entscheidungsaufgaben.
Taktischer Trainingsbereich
Rund 100 m² Kerntrainingsfläche, mit mobilen Wänden für Raum- und Szenariotraining umbaubar.
Medic-Bereich
Separater Bereich mit Nasszelle für realitätsnahes Training der Versorgung.
Reaktions- und Belastungstraining
Fitness- und Kampfbereich für gezieltes Crosstraining und Training unter Belastung.
Modular nutzbare Trainingsflächen
Weitere Bereiche der Anlage lassen sich je nach Ausbildungskonzept einbinden.
Individuelle Ausbildung für Ihre Einheit
Ausbildungen können abhängig von Inhalt, Teilnehmerzahl und organisatorischen Rahmenbedingungen für geschlossene Gruppen geplant werden.
Sie definieren Ziel, Teilnehmergruppe und organisatorische Rahmenbedingungen. Gemeinsam prüfen wir anschließend, welche Ausbildungsbausteine sinnvoll kombiniert und wie diese fachlich und organisatorisch umgesetzt werden können.
Ob eine Maßnahme an unserem Standort, auf einer geeigneten Schießstätte oder bei Ihnen vor Ort durchgeführt werden kann, hängt von Inhalt und Rahmenbedingungen ab und wird im Einzelfall geprüft.
So entsteht eine Ausbildungsanfrage
Anfrage
Behörde oder Organisation übermittelt den Ausbildungsbedarf und die grundlegenden Rahmenbedingungen.
Abstimmung
Wir stimmen Zielsetzung, Teilnehmergruppe, Ausbildungsstand und gewünschte Fachbereiche mit dem Auftraggeber ab.
Ausbildungskonzept
Auf dieser Grundlage werden passende Module ausgewählt und gegebenenfalls miteinander kombiniert.
Angebot und Terminierung
Anschließend erfolgen Angebot, organisatorische Abstimmung und Terminplanung.
Unverbindliche Ausbildungsanfrage
Schildern Sie uns Ihren Ausbildungsbedarf. Wir melden uns zur weiteren Abstimmung bei Ihnen. Umfang, Teilnehmerzahl, Ausbildungsort und Modulkombination stimmen wir individuell ab.
Sie erreichen uns auch direkt über das Kontaktformular oder über die Terminvereinbarung.
Sie planen eine Aus- oder Fortbildung für Ihre Einheit?
Ob einzelnes Fachmodul, wiederkehrende Fortbildung oder kombiniertes Ausbildungskonzept: Teilen Sie uns Ihre Anforderungen mit. Gemeinsam prüfen wir, welche Ausbildungsbereiche sinnvoll miteinander kombiniert werden können und welches Format zu Ihrer Zielsetzung passt.
Ihre Aufgabenstellung passt in keines dieser Module?
Dann beschreiben Sie uns einfach Ihr Ziel. Wir prüfen, welche vorhandenen Ausbildungsbausteine dazu passen und was individuell entwickelt oder kombiniert werden muss. Daraus entsteht ein Konzept, das auf Ihre Aufgabenstellung zugeschnitten ist.
